Florenz 1481: Luciana Vetra, die Geliebte des bekannten humanistischen Gelehrten und Kardinals Bembo, soll dem berühmten Maler Botticelli für die Figur der Flora in seinem noch unvollendeten Gemälde “Der Frühling” Modell sitzen. Als er nicht zahlt, stiehlt sie die Miniaturkopie des Bildes. Damit beginnen ihre Schwierigkeiten; es folgen eine Flucht vor skrupellosen Verbrechern und eine Jagd durch die großen italienischen Handelsstädte der Renaissance, um einem Komplott auf die Spur zu kommen. Unterstützt wird sie dabei - zunächst wider Willen - von einem Novizen vornehmer Herkunft. Die Geschichte wird aus Lucianas Sicht erzählt, ein zwar leichtes, aber lebenskluges und respektlos erfrischendes junges Mädchen, das kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es gilt, die Sitten und Gepflogenheiten der Adligen und des Klerus anzuprangern. - Eine wunderbare Geschichte, voller Spannung, Intrigen und Kunst - Botticellis berühmtes Gemälde wird detailliert beschrieben und erklärt - und nicht zuletzt auch die Geschichte einer großen Liebe, die viele Hindernisse überwinden muss. Ein Roman der alle Leser begeistern wird. (Übers.: Nina Bader)
Ileana Beckmann
Aufgewachsen in Stuttgart und Rom; nach dem Abitur Studium der Komparatistik und Romanistik mit Magisterabschluss an den Universitäten Paris, Bonn und Yale. Verheiratet, 2 erwachsene Söhne. Neben dem Dasein als Hausfrau und Mutter Übersetzungen aus dem Französischen, Italienischen und Englischen für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft; Leiterin der KöB in Hagen-Dahl; Leitung verschiedener Literaturgesprächskreise, Dozentin (Literatur) der VHS und des Kath. Erwachsenenbildungswerks Lüdenscheid.
Zum Rezensieren (Belletristik für die Medienprofile und Romane und Hörbücher für den Ev. Buchberater) bin ich gekommen, um meine Leselust rechtfertigen und in der Hoffnung, andere mit meiner Begeisterung für gute Bücher anstecken zu können und davon zu überzeugen, dass gut ausgewählte Literatur ein Ratgeber und Helfer in manchen existenziellen Fragen ist.
Lieblingslektüre: französische Romane des 19.Jh., moderne franz. Autoren, Ian McEwan und John Irving, und schließlich neben dem Klassiker Thomas Mann die deutschsprachigen Autoren Martin Suter und Bernhard Schlink und Uwe Timm.