Zeit ist Geld, Zeit ist knapp, oder jemand hat alle Zeit der Welt. Zwischen hyperaktiver Hektik und trägem Vertrödeln der Lebenszeit spricht der viel beschäftigte Abtprimas der Benediktiner viele Facetten des Umgangs mit der Zeit an. Grundlage für ihn als Benediktinermönch ist die klösterliche Strukturierung durch die Gebetszeiten und der Wechsel zwischen Ora et Labora, also zwischen kontemplativer Muße und sinnvoller Arbeit. Auch das Geschenk der eigenen Zeit für andere, das bewusste Erleben der Gegenwart und schließlich das Ende der von Gott geschenkten Lebenszeit rückt der Autor in das Bewusstsein seiner Hörer. Dieser erhält dadurch viele wertvolle Ratschläge zur eigenen Lebensgestaltung, immer auf der Grundlage des katholischen Glaubens. Insgesamt findet der Autor auch für Laien gut verständliche Worte, um einen Bezug zum Thema Zeit und christlichem Glauben als Lebenshilfe für viele herzustellen. Kann überall gerne empfohlen werden.