Der Chinese Li, genannt “El fosforito” (das Streichhölzchen), ist angeklagt, in Buenos Aires mehrere Brände gelegt zu haben. Ramiro ist als Zeuge geladen, weil er den vermeintlichen Brandstifter auf dem Fahrrad flüchten sah. Auf der Toilette des Gerichtsgebäudes nimmt Li Ramiro als Geisel und verschwindet mit ihm im Schlepptau in den engen Gassen des Chinesenviertels. Der Computerfreak Ramiro findet sich in seiner Heimatstadt plötzlich in einer ihm völlig fremden Welt wieder. Fremdartiges Essen, seltsame Gebräuche, eine wunderbare Geliebte, eine unbekannte Religion und die chinesische Mafia, all das trifft Ramiro in einer skurrilen Parallelgesellschaft und findet erstaunlicherweise daran Gefallen. - Der Roman bezieht seinen hintergründigen Witz aus den gegenseitigen Vorurteilen und den kulturellen Unterschieden zwischen Argentiniern und Chinesen. Leser, die Interesse an fremden Kulturen haben und sich auf den etwas eigenwilligen Ton des Buches einlassen, werden daran viel Vergnügen haben. (Übers.: Silke Kleemann)