Greg Watts liefert ein detailliertes, sehr menschliches und authentisches Porträt dieser internationalen und einflussreichen Persönlichkeit. Er zeigt auf, wie sie zu einem herausragenden Beispiel des Guten, des Mitgefühls und der Wohltätigkeit wurde und ihre Arbeit trotz des Widerstandes von außen und der spirituellen Krisen im Inneren fortsetzte. Dabei lässt er wichtige Stationen Revue passieren, Kindheit, Ordenseintritt, Erfahrung der Berufung, der Aufstieg zum Sprachrohr der Armen und Schwachen, die Gründung und weltweite Verbreitung der Missionarinnen der Nächstenliebe bis hin zum Tod. Im letzten Kapitel beschäftigt sich der Autor mit der Berühmtheit und Heiligkeit von Mutter Teresa. In der Publikation von Watts sind ihre persönlichen Aufzeichnungen berücksichtigt und im Vergleich zu früheren Biografien Briefe verarbeitet, die sie an ihre spirituellen Berater geschrieben hatte. Dadurch werden neue Einblicke in das Leben von Mutter Teresa und die Begegnung mit ihr als ganzem Menschen, mit ihrem Hoffen, Glauben und Zweifeln möglich. Ein Namens- und Sachregister erleichtert die Informationssuche bei dieser aufschlussreichen, großzügig bebilderten und sehr empfehlenswerten Dokumentation.