Jochen Rindt hatte einen deutschen Vater und eine österreichische Mutter. Er wurde 1942 in Mainz geboren, hat immer die deutsche Staatsbürgerschaft behalten, fuhr jedoch mit österreichischer Rennlizenz und war in den 60er Jahren eine der schillerndsten Figuren im Rennzirkus der Formel-1. Nach einer Serie von Siegen bei Rennen in Holland, Frankreich, England und Deutschland liegt Rindt in der WM-Wertung bereits unangefochten an der Spitze, ehe sich der tragische Unfall ereignet: Am 5. September 1970 stirbt der damals 28-Jährige beim Training zum Großen Preis von Italien in Monza. So wird Jochen Rindt der bis heute einzige posthume Weltmeister in der Königsklasse des Motorsports und zur ewigen Legende. Ausgewählte Fotos aus seinem professionellen und privaten Leben, überwiegend schwarzweiß, zum Teil auch aus dem Privatarchiv von Ehefrau Nina Rindt, nehmen den Betrachter mit auf eine Zeitreise in die Rennsportwelt der 60er Jahre. Für Fans von Autorennen werden die extremen Unterschiede zum heutigen Rennsport augenscheinlich. In einem sehr emotionalen Vorwort des mehrfachen Formel-1-Weltmeisters Jackie Stewart lernt man den Menschen hinter dem Rennfahrer Jochen Rindt kennen. Wenn dann auch noch die kurzen, einfühlsamen Texte von Herbert Völker dazu kommen, der Zitate von bekannten Zeitgenossen verarbeitet, dann entsteht ein kleines Meisterwerk unter den Bildbänden, die sich mit Autorennfahrern beschäftigen.