Bei einem Einsatz im Irak erleidet der junge Lieutenant Charles Acland schwere Kopfverletzungen. Doch eine zerstörte Gesichtshälfte ist nicht der einzige Schaden, den Charles davon trägt: auch seine Seele wurde zutiefst verletzt. Galt er bisher als zuverlässig und offen, entwickelt sich der junge Mann nun zu einem Einzelgänger. Seine Reaktionen, insbesondere auf körperliche Berührung, sind unberechenbar. Mit größter Aggressivität terrorisiert er seine Umgebung. Als er ins Visier der Polizei gerät, die ihn mit Serienmorden an Männern mit militärischer Vergangenheit in Verbindung bringt, sind selbst ihm nahestehende Menschen unsicher, ob er nicht doch der Täter sein könnte. Zumindest weisen einige Indizien darauf hin. - Die Autorin übt auf höchstem Niveau Kritik am Irakkrieg und entfacht ein Szenario, das bis an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit führt. Ein Psychothriller, der das persönliche Grauen eines seelisch Gebrochenen aufdeckt und in die Niederungen der modernen Gesellschaft führt. (Übers.: Mechthild Sandberg-Ciletti)