Charles Olav Torp ist schon seit langem spielsüchtig. Deshalb hat er wegen Unterschlagungen seine Arbeit verloren, und weil er die Ersparnisse seiner Tochter verspielt hat, will auch sie nichts mehr von ihm wissen. Nun droht man ihm, seine Kniescheiben zu zertrümmern, wenn er seine erheblichen Spielschulden nicht begleicht. Als Ausweg sieht er den Überfall auf eine vermögende alte Frau. Als sich die alte Dame wehrt, erschlägt Torp sie. Nach anfänglichem Entsetzen über seine Tat redet er sich ein, dass die Frau selbst an ihrem Tod schuld hat. In der Folgezeit wechseln Verzweiflung, Selbsttäuschung und Selbstmitleid einander ab. Doch die Polizei kommt ihm allmählich auf die Spur und das ganze Lügengebilde bricht letztlich zusammen. - In diesem psychologischen Krimi wird das tragische Geschehen hauptsächlich aus der Sicht des Täters erzählt. Die Polizei kommt erst spät in der Person des aus früheren Romanen Fossums bekannten Osloer Kommissars Konrad Sejer ins Spiel. Eine sehr eindrucksvolle Geschichte mit Tiefgang; allen Büchereien zu empfehlen. (Übers.: Gabriele Haefs)