Olli Repo hat seinen gut bezahlten Job bei einer Werbeagentur aufgegeben, um Polizist zu werden. Fast übereifrig und streberhaft begleitet er den erfahrenen und unkonventionellen Tossavainen als Praktikant. Bald wird deutlich, dass Olli selbst von einer traumatischen Kindheit mit einem brutalen Vater und einer misshandelten, früh verstorbenen Mutter belastet wird und dass die Polizeiuniform ihm eine Art Halt geben soll. Als er schließlich mithilfe des verhassten Vaters einem spektakulären Serienverbrechen auf die Spur kommt, beginnt eine spannende Jagd, die schließlich auch seine private “Suche” beendet. Vielschichtig komponiert, raffiniert erzählt (behutsame Wechsel der Erzählzeiten und -perspektiven), inhaltlich die privaten und beruflichen Bereiche der Protagonisten gekonnt verwebend, ist Kilpi ein äußerst lesenswertes Krimidebüt gelungen. Genreliebhabern dringend empfohlen! (Übers.: Gabriele Schrey-Vasara)