Der berühmte Detektiv Roberto Craig aus Buenos Aires richtet eine Akademie ein, um Assistenten in der hohen Kunst der Ermittlung auszubilden. Schließlich wählt er den Schusterssohn Salvatrio als seinen Adlatus aus und entsendet ihn als seinen Vertreter nach Paris zum Treffen der Zwölf Detektive, eine Vereinigung der weltbesten Detektive. Der recht ahnungslose Sigmundo Salvatrio gerät in Paris mitten in die Vorbereitungen für die Weltausstellung 1889 und taucht ein in die Geheimnisse, Rivalitäten und Intrigen, die die zwölf hochmögenden Detektive umgeben. Jeder der eitlen Ermittler vertritt seine eigene Philosophie des Verbrechens, einer will den anderen übertreffen und mit der Aufklärung verzwicktester Kriminalfälle übertrumpfen. Da stürzt einer der Herren von der Baustelle des Eiffelturms in den Tod. Selbstmord oder Mord, das ist die Frage aller Fragen, das Rätsel von Paris! - Der Argentinier Pablo de Santis schreibt eine wunderbar verschlungene Hommage an die Detektivgeschichte. Nichts ist so, wie es scheint. Edgar Allan Poe und Sir Conan Doyle lassen herzlich grüßen. Ein Schmankerl für Freunde der literarisch ambitionierten Kriminalgeschichte. (Übers.: Claudia Wuttke)