Kinder können grausam sein und ihre Opfer quälen. Wer da nicht mit Selbstbewusstsein und Rückhalt durch die Familie genügend psychische Stabilität besitzt, der empfindet das Mobbing als echten Psychoterror und sinnt auf Rache. Valerie hat in Nick einen Freund gefunden, der ähnliche Erfahrungen macht wie sie. Gemeinsam entwickeln sie eine Hassliste, in die sie Personen schreiben, die sie umbringen wollen. Und dann macht Nick ernst und erschießt in der Schule einige der verhassten Mitschüler und dann sich selbst. Valerie gerät als “Mittäterin” ins Visier der Polizei und vor allem ihrer Mitschüler und deren Eltern. Und als sie wieder zur Schule zurückkehrt, wird der Terror gegen sie schlimmer als zuvor. Dazu kommt ihr eigenes Trauma, eine unerträgliche Situation, die unlösbar scheint. - Anders als in vergleichbaren Büchern wird die Lösung nicht einfach und wirkt damit authentischer. Doch die Botschaft bleibt die gleiche: Geht achtsam miteinander um, grenzt niemanden aus und stärkt nicht das eigene Ego auf Kosten anderer! Daher ist das Buch allen Jugendlichen gerne zu empfehlen. (Übers.: Beate Schäfer)