Jette ist glücklich, denn das neue Schuljahr startet mit der Überraschung, dass ihr Freund Jochen, der eine Klasse wiederholen muss, in ihre Klasse versetzt wird. Jettes Mutter Holly ist davon wenig begeistert, hat doch Jette das letzte Schuljahr nur mit knapper Not geschafft. Und so versucht sie alles, um Jochen und Jette auseinander zu bringen. Doch Jette weiß sich zu wehren und vermasselt ihrer Mutter das Rendezvous mit ihrem Kollegen Mäusele und bringt ihren Vater wieder ins Spiel. Doch auch diesmal gibt es nach einigen Verwirrungen ein Happy End für beide. - Auch das Autorenduo sind Mutter und Tochter, wobei es der Tochter besser gelingt, die Person der Jette überzeugend darzustellen. Die Mutterfigur ist wenig authentisch, zu naiv und jugendsprachlich. Auch die Darstellung des beruflichen Umfeldes der Mutter gelingt nur streckenweise. Dennoch als Lesefutter “Liebe” für Mädchen empfohlen.
Karin Steinfeld-Bartelt
1959 in Georgsmarienhütte im Osnabrücker Land geboren und aufgewachsen; studierte nach der Ausbildung zur PKA und Erzieherin Sozialpädagogik an der KFH in Münster und absolvierte später noch ein Fernstudium zur Kinder- und Jugendliteratur in Wien.
Sie lebt derzeit in Göttingen und ist als freie Mitarbeiterin in der Familienbildung, der Leseförderung an Schulen und der Betreuung von Schulbibliotheken tätig. Hinzu kommen Rezensionstätigkeiten für den ev. Buchberater und den Borromäusverein im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Momo von Michael Ende begleitet sie nun schon über 25 Jahre als eines ihrer Lieblingsbücher.
Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.