Die zwölfjährige Kit Salter lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater, dem Direktor des naturhistorischen Museums, im Oxford des Jahres 1872. Alle Welt ist begeistert über die Funde bei den Pharaonengräbern in Ägypten. Kits Tante ist Archäologin und bringt dem Museum persönlich eine von ihr entdeckte Mumie. Doch bei der Enthüllung ist die Mumie verschwunden. Kit und ihre Freunde, der draufgängerische Waldo, die einfühlsame Rachel und der einfallsreiche Isaac erheben ihre eigenen Nachforschungen. Sie befreunden sich mit einem Jungen aus Ägypten, der heimlich mit der Tante angereist ist. Er versucht, in den Binden der Mumie einen juwelenbesetzten Skarabäus wiederzubeschaffen, der für sein Dorf ein Heiligtum und Glücksbringer ist. Doch bis alles zum guten Ende kommt, müssen die unterschiedlichen Kinder ihre jeweiligen Fähigkeiten einsetzen und sich auf eine gefährliche Reise bis nach Ägypten begeben. - Die spannende Geschichte bietet neben den abwechslungsreichen Abenteuern der Hauptpersonen viel Zeitkolorit. Der Leser erfährt etwas über das Leben der reichen Gesellschaft und das der Armen in den Slums von London. Das Mädchen Kit fällt aus dem Rahmen, da sie sehr selbstbewusst ist und wohl eher einer modernen Zwölfjährigen ähnelt. Die Geschichte ist der abgeschlossene erste Teil einer Abenteuerreihe mit Kit Salter und für geschichtsinteressierte Leser/innen breit zu empfehlen. (Übers.: Yvonne Hergane-Magholder)