Jimbo hat es wirklich nicht leicht, der Vater ist arbeitslos, die Mutter macht Karriere und seine Schwester Lizzy nervt. Als das Gerücht auftaucht, dass Jimbo von der Schule fliegen soll, hat sein bester Freund Charlie die rettende Idee: Mittels Walkie-Talkies wollen sie die nächste Lehrerkonferenz ausspionieren. Nach deren Ende unterhalten sich die beiden unauffälligsten Lehrer der Schule in einer völlig fremden Sprache. Weitere Ermittlungstätigkeiten der beiden Freunde ergeben, dass Unglaubliches geschieht. Sie werden bedroht, entdecken merkwürdige Lichtzeichen und alle Spuren führen auf die schottische Insel Skye. Als Charlie spurlos verschwindet, weiß Jimbo, wo er anfangen muss zu suchen, macht eine sehr, sehr weite Reise ins Weltall und entdeckt an seiner Schwester ganz neue Seiten. - Oberflächlich betrachtet kommt Jimbos Geschichte wie eine ziemlich krude, spannende Science-Fiction-Geschichte daher, doch es passiert ungleich mehr, denn eigentlich erzählt Mark Haddon eine wunderbar warmherzige Geschichte über Familienzusammenhalt in schwierigen Zeiten und wahre Freundschaft. Dabei bestechen sein realistischer, sehr humorvoller Blick auf seine Helden und sein lockerer, gut lesbarer Erzählstil. Höchst gelungene Kinderliteratur insbesondere für Jungen! (Übers.: Sabine Hübner)
Beate Mainka
Jahrgang 1961. Da ich bereits vor der Schule den Büchern verfallen war, war die Ausbildung zur Diplom-Bibliothekarin eine logische Konsequenz. Danach arbeitete ich 13 Jahre als Buchhändlerin in Bonn und Freiburg bis zur Geburt meiner beiden Kinder.
Seit 1999 leite ich ehrenamtlich eine KÖB im ländlichen Westfalen, seit 2002 bin ich Rezensentin für die Buchprofile in den Bereichen Belletristik sowie Kinder- und Jugendliteratur, die schon im Buchhandel zu meinen Schwerpunkten zählten. Ebenso rezensiere ich für die ekz und seit 2008 für das Titel-Magazin im Internet mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur. Journalistische Arbeiten für die BiblioTheke und die Mitarbeit an verschiedenen Publikationen des Borromäusvereins zur Leseförderung ergänzen mein freiberufliches Pensum.
Wenn ich mal ausnahmsweise nicht lese oder schreibe, durchpflüge ich schwimmend jede Art von Gewässer, verreise gerne mit meiner Familie und liebe es, mich im Theater oder Kino gepflegt unterhalten zu lassen.