Audrey Flowers sieht die Welt mit ihren eigenen Augen, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass sie an einem 29. Februar geboren ist und erst sechsmal richtig Geburtstag feiern konnte. Ihrem unverbesserlichen Optimismus und dem kindlichen Gemüt stellen sich viele Fragen über die Welt, die Audrey gern mit ihrer klugen Schildkröte Winnifred debattiert. Ihrer eher trockenen Sicht der Welt verleiht Win gerne Nachdruck, indem sie ein Salatblatt fallen lässt. Als Audreys Vater stirbt, muss sich die junge Frau der Welt und den verworrenen Familiengeheimnissen stellen. Mutig, aber auch voller Trauer öffnet sie sich den Fragen nach ihrer verbissenen Großmutter, ihrem kranken Onkel Thoby, der seit Jahren bei ihnen lebte, und dem Mysterium der Familien-Maus. - Dieser Debütroman ist eine zauberhafte und warmherzige Geschichte, die einen besonders bei den Kapiteln der Schildkröte zum Lachen bringt. Für die junge Heldin gibt es noch den unberührten Zauber der Welt, in der alles möglich scheint, auch dass Schildkröten Shakespeare lesen und Mäuse 20 Jahre alt werden. Ein Muss für alle, die den Zauber ihrer Kindheit noch nicht verloren haben. (Übers.: Thomas Mohr)