Wir leben - heißt es oft - in einer Ellbogengesellschaft. Viele setzen ihre eigenen Interessen rücksichtslos und ohne Respekt vor dem anderen durch. Da wird gemobbt, beim Autofahren übel beschimpft, sozial benachteiligte Menschen verachtet. Doch andererseits möchte ja jeder Wertschätzung erfahren, als Individuum geachtet werden. Und die Autorin, die in ihrem Buch ein Plädoyer für mehr und neuen Respekt im Umgang miteinander fordert, geht noch weiter: Erst wenn wieder der Mensch, nicht mehr Erfolg, Macht und Stellung Maßstab für den Respekt ist, wird die Gesellschaft wieder human. In 20 Kapiteln zeigt Ingrid Strobl anhand vieler Beispiele aus dem täglichen Leben auf, wie wir wieder Respekt zeigen, aber auch einfordern können: im Arbeitsleben wie innerhalb der Familie, im Freundeskreis, aber auch gegenüber ganz fremden Menschen. - Ein ebenso wichtiger wie nachdenklich machender Ratgeber, der in jeder Bücherei stehen sollte.