Port Royal auf Jamaika ist um 1660 einer der wenigen englischen Stützpunkte in der von Spanien dominierten Karibik. England neidet den Spaniern ihre Kolonien und deren Gold- und Silbervorkommen. Die Schatzschiffe laufen ständig Gefahr, von Piraten oder Freibeutern angegriffen zu werden. England toleriert und unterstützt insgeheim Freibeuter unter der Voraussetzung, dass die Hälfte der Beute der Krone zugute kommt. Als bekannt wird, dass eines der spanischen Schatzschiffe in der Hafenbucht einer der nördlicheren Karibikinseln auf eine Flottille und Begleitschutz durch Kriegsschiffe wartet, beschließt Charles Hunter, ein in Port Royal lebender Kapitän, mit Unterstützung des englischen Gouverneurs James Almont die spanische Galeone aufzubringen. Dieses Unterfangen stellt sich aber als wesentlich schwieriger heraus als gedacht und geplant ... - Die Geschichte basiert auf einigen historischen Fakten und Personen. Ein fulminanter, spannender, maritimer Abenteuerroman, kurzweilig, wenn auch in manchen Teilen unglaubwürdig. Es gibt sehr viel Gewalt und Brutalität. Freunde des mittlerweile verstorbenen Autors kommen sicher auf ihre Kosten. Zart besaitete Leser sollten sich das Buch aber eher nicht antun. (Übers.: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann)