Die Biologiestudentin Anna, alleinerziehende Mutter, will in zwei Wochen ihr Examen machen. Und nun ist ihr Betreuer, Professor Lars Helland, im Institut tot aufgefunden worden. Als dann auch noch ein vertrauter Institutsmitarbeiter und Lieblingskollege getötet wird, gerät Anna an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Trotzdem versucht sie die Hintergründe für die Morde zu erkennen. Am Institut gibt es reichlich Intrigen, Eifersüchteleien, Verstrickungen und Kämpfe um Fördergelder und Posten… Bis die beiden Morde aufgeklärt sind und Anna ihre Prüfung ablegen kann, gibt es noch reichlich Aufregung und Verwicklungen. - Die Autorin stattet ihre Hauptpersonen mit ausführlichen Familien- und Kindheitsgeschichten aus und schildert diese in häufigen umfangreichen Rückblenden. Diese Erzählungen sind aber immer spannend und hochinteressant. Ob der Häufung traumatischer Kindheitserlebnisse gerät der Krimiplot sogar eher in den Hintergrund, was aber der Geschichte mit dem ungewöhnlichen Schauplatz insgesamt nicht schadet. Dass der Leser auch Einblicke in biologische Forschung und den Wissenschaftsjournalismus bekommt macht die Lektüre zusätzlich lohnenswert. (Übers.: Gabriele Haefs)