Die demografische Situation mit immer mehr Menschen im Seniorenalter bringt es mit sich, dass die Nachfrage nach attraktiven Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen zunimmt. Die Autorin stellt nach einer kurzen Einführung eine Reihe von Modellen vor, die dieser Bevölkerungsgruppe positiv entspricht. Die ersten Beispiele beschäftigen sich mit verschiedenen Formen, das Wohnen im vertrauten Zuhause zu organisieren. Darunter finden sich das betreute Wohnen oder auch ein soziales Netzwerk für die Senioren eines Wohnviertels. Auch der Abschnitt, in dem eine neue Wohnumgebung zentrales Thema ist, hat wieder das betreute Wohnen als mögliches Beispiel. Dazu gehören aber auch selbst organisierte Hausgemeinschaften, Seniorenresidenzen und Mehrgenerationenwohnhäuser. Im letzten Teil ist das Altwerden mit intensiver Betreuung vorgestellt. Hier geht es um kleine Pflegeheime in privater Hand oder auch ein Wohnmodell, bei dem ein Zusammenleben mit pflegerischer Betreuung empfohlen wird. Irmgard Betz hält sich bei den einzelnen Wohnmodellen nicht lange mit theoretischen Überlegungen auf, sondern lässt die Senioren selbst zu Wort kommen und berichtet aus eigenen Anschauungen und Erkenntnissen. Dies ist durchaus nicht langweilig und langatmig, sondern recht unterhaltsam erzählt. - Für alle Leser, die ihre Zukunft als Senioren selbst planen wollen und auch können, ist das Buch ein echter Ratgeber.