Beate Rehbein aus Essen ist eine engagierte Journalistin, die sich immer wieder in Krisengebieten aufhält. Zuletzt war sie im Irak. Nach ihrer Rückkehr quälen sie lange schreckliche Albträume. Nur langsam gewinnt sie im familiären Umfeld mit ihrem Mann und den Zwillingstöchtern die gewohnte Sicherheit zurück. Aber dann verstören sie eine Reihe von E-Mails, die anfangs harmlos erscheinen, aber zunehmend bedrohlicher werden. Als sie dann auch noch einen Anhang öffnet, der brutale Morde zeigt, ist ihr Entsetzen ungeheuer. Um ihre Familie zu schützen, geht sie auf die Forderung des Mörders ein, der sie zu seinem Sprachrohr auserkoren hat. Sie soll in einem bedeutenden, großen Nachrichtenmagazin über die Verlierer der zunehmenden Globalisierung schreiben. Andernfalls werden weitere Menschen sterben… - Chris Marten ist das Pseudonym eines Autorenduos - eines Literaturwissenschaftlers und seiner früheren Lehrerin. Sie haben eine spannende, fesselnde, psychologisch raffinierte Geschichte geschrieben. Dieser engagierte Thriller spart nicht mit Kritik an den Folgen der Globalisierung und ist sprachlich außergewöhnlich brillant. Das Autorenduo zeichnet psychologisch exakte und feinfühlige Porträts von zahlreichen Protagonisten. Allen Büchereien bestens zu empfehlen.