In Mumbai (früher Bombay) ereignete sich im November 2008 eine Serie von verheerenden Terroranschlägen. Diese Ereignisse nimmt Berndorf zum Ausgangspunkt für seinen dritten Agententhriller mit dem BND-Mann Karl Müller als Hauptfigur. Ein gezielt erschossenes Opfer in Mumbai trägt ein Kärtchen bei sich mit der Aufschrift “Im Namen Allahs”. Bei einem Attentat auf einen Geistlichen in Köln und bei einem Anschlag auf eine Gruppe Amerikaner in Kolumbien taucht die gleiche Visitenkarte auf. Offensichtlich handelt es sich um einen raffinierten Einzeltäter, der es versteht, weder reale noch elektronische Spuren zu hinterlassen. Karl Müller und seine Kollegin Svenja verfolgen das Phantom um den halben Erdball bis in die deutsche Provinz. - Wer das Genre des Agentenromans mag, wird sich sicher gut unterhalten. Berndorf entwickelt eine rasante, realistische Handlung und ist ein routinierter Erzähler. Wer jedoch eher ein Liebhaber der charmanten Eifelkrimis des Autors ist, könnte das Buch enttäuscht beiseite legen.