Ein zünftiger Ostertisch muss her. Dazu gehören Tisch und Bank, vor allem aber Fische, Schinken und zum Trinken (”...nicht zu wenig”). Darauf verstehen sich die drei “zarten Söhne des Alec Puch”. Im Nu haben sie alles Notwenige auf geübte Weise beschafft; und ihr Papa, “ihr schöner gesunder Vater”, hat auf seine pfiffige Art geholfen, dass auch Gendarm Schneppat von ihrer Ehrlichkeit überzeugt ist. Nur fehlen noch die Gäste. Drei finden sich auf Einladung ein. Der Ostertisch wird gedeckt. Es wird gegessen, getrunken, geplaudert über das liebliche Lamm, bis jeder der drei Gäste seine eigene Ware erkennt!!! Da beginnt die Verfolgung mit Knüppeln und Drohungen, doch da kommt das Lamm… und vergessen ist aller Streit. - Die unnachahmliche “Suleyken”-Erzählung wird hier von ganz- und doppelseitigen, ebenbürtigen Bildern begleitet: große Gesten, Spitzbubenmimik und Zärtlichkeit untermalen den Text, der perfekt integriert ist. Die deckenden, warmen Farben in Ocker- und Grüntönung unterstreichen die liebevoll-ironisch-witzige Grundhaltung der Geschichte. Ein Lesegenuss! Allen Büchereien zu empfehlen.