Zwölf Menschen flogen zwischen 1969 und 1972 im Rahmen des Apollo-Programms zum Mond. Mit den neun heute noch lebenden Mondfahrern hat der britische Journalist A. Smith ein Interview geführt. Bei den Gesprächen wurde klar, dass die Reisen zum Mond eine völlig andere Qualität für die Teilnehmer hatten als jede noch so aufregende Urlaubsreise, denn alle wurden fundamental davon betroffen und alle haben ihr Leben daraufhin radikal verändert. Zum einen war es der ungeheure Erfolgsdruck der auf den Astronauten lastete (die NASA verschlang zeitweise fünf Prozent des Budgets der US-Regierung), zum anderen aber auch der völlig veränderte Blick auf die Erde, der die Gedanken auf das Wesentliche des Lebens lenkte. Ein Astronaut wurde Prediger, ein anderer Künstler, weitere zogen sich ganz aus der Öffentlichkeit zurück, Buzz Aldrin wurde von Depressionen und Trunksucht geplagt. So ist dieses Werk mehr als ein Bericht, regt es doch auch den Leser an, Stellung zu beziehen und über den Sinn und das Ziel des Lebens nachzudenken. Breite Empfehlung!