Jule ist eine gescheite Vierjährige, eine gute Beobachterin, und sie macht sich so ihre Gedanken, die sie mit ihrem kleinen Kumpel Adrian bespricht. Gleich in der ersten Geschichte “Küsse mit Spucke” zeigt sie ihre gesunde Abneigung gegen das übertriebene Abgebusseltwerden von Tante, Opa, Oma usw., und “Adrian mag die Küsserei auch nicht”. Das “Blaubeermonster” begegnet Jule in ihrem eignen Spiegelbild; in “Jule und der Schnauzbart” verbringt Jule den Tag mit Opa. Sie gehen einkaufen, am Gemüsestand ist sie fasziniert vom “Schnauzbart”. Opa hat leider keinen; so kauft er eine Kokosnuss, und zu Hause basteln sie aus den Kokosnusshaaren für Opa und Jule feine kleine Schnauzbärte. - In jeder Geschichte geht es um alltägliche Beobachtungen in der Familie und in der Umwelt unserer Kinder. Sie sind unkompliziert erzählt, witzig und enthalten immer eine entwaffnende Pointe. Sie zeugen von guter Beobachtung und pädagogischer Kompetenz. Sehr hübsche, leuchtend farbige Illustrationen betonen den Clou der Geschichten und bereichern das zum Vorlesen bestens geeignete Buch.