24.02.2012

Spurensuche

Wer sind sie, die Helden der Nachhaltigkeit? Was müssen die Figuren in den Geschichten heute tun, um die Welt zu retten? Kann man angesichts der überall herrschenden Unübersichtlichkeit der Verhältnisse überhaupt noch handeln, literarisch oder real? Welche Impulse gibt ein christlicher Schöpfungsglaube? Und kann so ein sachliches und eher abstraktes Thema überhaupt spannend aufbereitet werden und literarisch ankommen? [mehr]

weitere Termine

Eine Frau und ein Mann begegnen sich in einem Wellnesshotel. Sie möchte ein neues Videoprojekt realisieren, er sucht nach einem Weg aus der Schreibblockade. Beide haben unruhige Zeiten und manches Unbearbeitete und Nichtverdaute im Lebensgepäck. Durch wechselseitiges Beäugen, Begleiten in Gedanken ... weiter

Ausgezeichnete Bücher

Entdecken Sie unsere Bücher des Monats!

Erweiterte SucheStandardsuche

Aktionen…

Schränkt die Suche auf Artikel ein, die Teil der Weihnachts- (WA), Kinderbuch- (KiBu) und/oder Erstkommunions-Ausstellung (EK) sind. Werden keine anderen Suchkriterien eingegeben, können Sie sich z.B. alle Artikel der Kinderbuchaustellung anzeigen lassen.

Jugendstil

Der ungarische Kunsthistoriker Robert Singer war in den 70er Jahren mit einem Touristenpass nach Wien gereist, um von dort nicht mehr in das kommunistische Ungarn zurückzukehren. Als stellvertretender Direktor eines Wiener Instituts blieb er auch nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Wien, reist jetzt jedoch immer wieder - meist in dienstlichen Angelegenheiten - nach Budapest. Bei einem seiner Aufenthalte dort begegnet er auf der Straße einem ärmlich gekleideten älteren Herrn, der ihn offensichtlich kennt, an den sich Singer seinerseits aber nicht erinnern kann. Aus Verlegenheit lädt er den ihm unbekannten Bekannten zum Mittagessen ein. Als Singer im Gespräch klar wird, dass es sich um seinen ehemaligen Mitschüler Feri K. handelt, ist er in Gedanken schlagartig zurückversetzt in das Jahr 1961 und die Verwicklungen um den damals an der Schule neu gegründeten “Gagarinklub”. - In wohltuend klassischer Erzählweise schildert der ungarische Autor anhand eines eigentlich recht unbedeutenden Vorfalls unter Abiturienten auf subtile Weise, wie die Menschen in einem totalitären System vielfach gezwungen waren, zwischen berechtigten Eigeninteressen einerseits und Solidarität und Freundschaft andererseits ihren persönlichen Weg zu finden, der je nach dem Ausmaß an Bereitschaft zu Verrat oder Treue Karrieren fördern oder zerstören konnte. Ein heiter-melancholischer Roman, den man gerne liest und der seine Leser nachhaltig beeindruckt. Sehr empfohlen! (Dt. Bearb. von Elsbeth Zylla nach einer Rohübers. von György Dalos)

Thomas Steinherr

Rezensent des Sankt Michaelsbundes, München

 

Jugendstil

von György Dalos
ROTBUCH VERLAG(2007)
Hardcover
Roman ISBN-10: 3867890013 ISBN-13: 9783867890014 MedienNr.: 279425 Führen wir nicht bzw. nicht mehr. 17.90 €
Seite weiterempfehlenFormular schließen

Die mit einem * markierten Angaben sind Pflichtfelder.

Mein Borro Login

Mein Borro Login Neues Kundenkonto eröffnen
Vergessen?
Dieser Service erfolgt über eine sichere Verbindung.

Warenkorb

0  Artikel Ansehen

Newsletter & RSS-Feeds

Informieren Sie sich regelmäßig mit dem medienprofile-Newsletter und RSS-Feeds über aktuelle Empfehlungen und neue Rezensionen.

Buchprofile Express

...heißt bei uns medienprofile Vorschau. Jeden Monat neu besprochene Titel, über die wir Sie auch mit dem medienprofile-Newsletter informieren.