Seit 13 Jahren ist die 29-jährige N Patientin in einer psychiatrischen Tagesklinik in London. Für N ist es die beste aller Welten und sie setzt alles daran, um nur ja nicht entlassen zu werden. Da taucht plötzlich eine neue Patientin auf. Poppy Shakespeare mit ihrem schicken schwarzen Kostüm und ihren Stöckelschuhen weiß nur eines: Sie muss so schnell wie möglich hier raus! Denn eigentlich ist sie ganz normal und ihre Einlieferung beruht auf einem Missverständnis - bei einem Vorstellungsgespräch für eine neue Stelle eröffnete man ihr, die Auswertung ihres Eignungstest hätte ergeben, dass sie unter einer schweren Persönlichkeitsstörung leide. Doch vorerst muss Poppy den Status “verrückt” erlangen, damit ihr Rechtsanwalt überhaupt tätig werden und die Aberkennung dieses Status’ beantragen kann. Poppy bleibt nichts anders übrig, als sich auf das Spiel einzulassen, und sie gerät dabei in einen Teufelskreis, der sie an die Grenzen ihrer psychischen Belastbarkeit bringt. - Was sprachlich recht flapsig daherkommt, hat einen ernsten Hintergrund voller Leid und Schmerz. Ein Roman, der berührt. (Übers.: Thomas Stegers)