Gegen den Widerstand ihres Mannes Olle setzt Kajsa den Kauf des alten Hofes Röshult durch. War das Leben auf dem Land doch ihr Lebenstraum seit langer Zeit. Der zwölfjährige Sohn findet in einem Versteck ein altes Tagebuch, das einem zeitweilig dort lebenden Mädchen gehörte. Kajsa und ihre Freundin Katharina wollen die Unbekannte ausfindig machen. Als dann aber bei den Umbauarbeiten eine vergrabene Leiche gefunden wird, stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang. Bei der zweiten und dritten gefundenen Leiche wird die Vergangenheit der benachbarten Bewohner heraufbeschworen. Und dann gibt es plötzlich einen neuen Mord… - Anfangs ist die gehaltvolle Lektüre mit tragikkomischen Elementen eher ein Gesellschaftsroman. Erst in der zweiten Hälfte kommt die in einem Krimi zu erwartende Spannung auf, und zwar reichlich. Trotz der zahlreichen Toten ist es nicht so sehr eine blutrünstige Geschichte. Der Plot ist geschickt und auch überraschend gestrickt. Empfehlenswert allemal. (Übers.: Knut Krüger)