Dr. Cass Bainbridge nimmt eine Gastprofessur in Brigthon an, obwohl ihr langjähriger Lebensgefährte Matt dagegen ist. In Brighton auf sich allein gestellt, droht die bald vierzigjährige Wissenschaftlerin in ihrem seelischen und organisatorischen Chaos unterzugehen. Denn ihre Ängste vor Bedrohung und Verfolgung nehmen mehr und mehr konkrete Formen an. Die Anrufe in immer kürzeren Abständen, bei denen sich niemand meldet, Mengen von anonymen E-Mails, die Gestalten auf dem Dach und am Fenster bringen ihr Leben und v.a. auch ihre Arbeit durcheinander. Aber v.a. regen sich verdrängte und unterdrückte Erinnerungen an ihre Teenagererlebnisse. - In den häufigen Rückblenden auf die Kindheits- und Jugendjahre der Protagonistin schildert die Autorin die gesellschaftliche Situation Englands der 70er und 80er Jahre. Das Kind bzw. der Teenager, übergewichtig und damit oft Außenseiterin, wird sehr glaubhaft in seiner fatalen Entwicklung dargestellt. (Übers.: Michaela Grabinger)