In einem See nahe Reykjavík wird ein Toter gefunden. Das Skelett des Ermordeten ist an ein russisches Abhörgerät gekettet. Die Suche nach der Identität des Opfers und seinem Mörder führen Kommissar Erlendur (s. BP 05/869) und seine beiden Kollegen Sigurdur Oli und Elinborg zurück in die 70er Jahre. Zunächst lässt sich kein Zusammenhang herstellen zwischen dem Opfer und einem Vermissten, der ungefähr zur gleichen Zeit spurlos verschwand. Während Sigurdur Oli und Elinborg in Richtung Spionage ermitteln, scheint Erlendur wie besessen zu sein von diesem Fremden, der scheinbar ohne Grund spurlos verschwand und eine ratlose Verlobte zurückließ. Schließlich führt die Spur zurück nach Leipzig, in die Nachkriegsjahre, wo eine tragische Geschichte um Liebe, Verlust, falsche Freunde und politische Wirren ihren Anfang nahm. - Eine packende Story, psychologisch einfühlsam, mit ausgereiften Charakteren und einem sympathischen Ermittler-Team! (Übers.: Coletta Bürling)