24.02.2012

Spurensuche

Wer sind sie, die Helden der Nachhaltigkeit? Was müssen die Figuren in den Geschichten heute tun, um die Welt zu retten? Kann man angesichts der überall herrschenden Unübersichtlichkeit der Verhältnisse überhaupt noch handeln, literarisch oder real? Welche Impulse gibt ein christlicher Schöpfungsglaube? Und kann so ein sachliches und eher abstraktes Thema überhaupt spannend aufbereitet werden und literarisch ankommen? [mehr]

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Eine Frau und ein Mann begegnen sich in einem Wellnesshotel. Sie möchte ein neues Videoprojekt realisieren, er sucht nach einem Weg aus der Schreibblockade. Beide haben unruhige Zeiten und manches Unbearbeitete und Nichtverdaute im Lebensgepäck. Durch wechselseitiges Beäugen, Begleiten in Gedanken ... weiter

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Martin Schenk, Michaela Moser

Es reicht! Für alle!

Wege aus der ArmutZSOLNAY, 2010
Hardcover, Kartoniert
2010. 236 S. 21 cm

MedienNr.: 326782

ISBN-10: 3552061142
ISBN-13: 9783552061149

€ 19.90

Borro-Rezension[mehr]

Lösungsvorschläge für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich.

Das Problem der sozialen Gerechtigkeit wird in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, provozierende Aussagen mancher Politiker und extrem gierige Manager lassen die Frage immer dringlicher werden, ob die bisher so erfolgreiche Soziale Marktwirtschaft auch in Zukunft bestehen kann und wird. Dieses Buch beschreibt in einigen Bereichen wie Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen, Pflege, Erziehung und Bildung u.a. die Probleme und Risiken von Armut in den Industrieländern, teilweise anhand von Beispielen (v.a. aus Österreich und Deutschland), und zeigt jeweils in eigenen Abschnitten Lösungsmöglichkeiten auf. Nun ist das Thema eines gerechten Ausgleichs zwischen Arm und Reich schwierig und kompliziert - und hier liegt auch eine gewisse Schwäche des Buches: Die Frage nach der Eigenverantwortung und -initiative des Einzelnen bleibt etwa weithin ausgeklammert. Besonders deutlich wird dies im Kapitel über Bildungschancen und Erziehung, wo kaum von Motivation bzw. Engagement der Kinder und Jugendlichen und des Elternhauses, aber viel von Maximalforderungen an den Staat die Rede ist. Auch Pauschalaussagen wie “hohe Bildung garantiert hohes Einkommen” sind hier wenig hilfreich. Mit dieser Einschränkung ein (trotz einiger Anflüge von Soziologenchinesisch) gut lesbarer und durchaus nützlicher Diskussionsbeitrag zu einem brisanten Thema.

Gerd Fleder
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