24.02.2012

Spurensuche

Wer sind sie, die Helden der Nachhaltigkeit? Was müssen die Figuren in den Geschichten heute tun, um die Welt zu retten? Kann man angesichts der überall herrschenden Unübersichtlichkeit der Verhältnisse überhaupt noch handeln, literarisch oder real? Welche Impulse gibt ein christlicher Schöpfungsglaube? Und kann so ein sachliches und eher abstraktes Thema überhaupt spannend aufbereitet werden und literarisch ankommen? [mehr]

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Eine Frau und ein Mann begegnen sich in einem Wellnesshotel. Sie möchte ein neues Videoprojekt realisieren, er sucht nach einem Weg aus der Schreibblockade. Beide haben unruhige Zeiten und manches Unbearbeitete und Nichtverdaute im Lebensgepäck. Durch wechselseitiges Beäugen, Begleiten in Gedanken ... weiter

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Leon de Winter

Das Recht auf Rückkehr

RomanDIOGENES, 2009
Hardcover, Gebunden
Aus d. Niederländ. v. Hanni Ehlers, 2009. 549 S. m.  1 Übers.-Kte. 19 cm

MedienNr.: 562912

ISBN-10: 325706733X
ISBN-13: 9783257067330

Führen wir nicht bzw. nicht mehr.
€ 22.90

Borro-Rezension[mehr]

Ein politischer Zukunftsroman über die weitere Entwicklung im Nahen Osten.

Leon de Winters neuer Roman spielt im Jahr 2024. Der Staat Israel ist auf einen kleinen hochgesicherten Streifen Land rund um Tel Aviv geschrumpft. Wer kann, hat das trostlose Land längst verlassen. Bram Mannheim, in seinem früheren Leben erfolgreicher Professor in Princeton, ist noch da. Zusammen mit einem Partner betreibt er eine Agentur, die nach verschwundenen Kindern sucht. Als neue Selbstmordattentate den Nahen Osten erschüttern, weist die Spur nach Kasachstan und in Brams eigene Vergangenheit zurück. Sein eigener Sohn Bennie ist im Alter von vier Jahren spurlos verschwunden. - De Winters Blick in die Zukunft Israels, des Nahen Ostens und letztlich auf die Weltpolitik insgesamt ist illusionslos und hart. Gewalt und Fanatismus beherrschen die Welt und nur in zwischenmenschlichen Beziehungen glimmt manchmal ein Funken Hoffnung auf. Die Protagonisten gehen dem Leser in ihrer Gebrochenheit nah. Der Roman hinterlässt den Leser in ratloser und trauriger Stimmung, bietet dafür aber viel Anlass zur Diskussion. (Übers.: Hanni Ehlers)

Marion Sedelmayer
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