Elisa möchte mehr von ihrer Familie erfahren. Vor allem vom Auffinden der Großmutter Klara verspricht sie sich auch Klärungen für das eigene Leben. Und obwohl ihre Mutter Henriette an Klara eigentlich kein gutes Haar lässt, hat sich Elisa an dem Auffinden der Großmutter festgebissen. Ein gemeinsamer Ausflug bringt Elisa und Henriette zum alten Wohnhaus: Henriettes Sandkastenfreund Olaf wohnt noch vor Ort und erzählt. „Zeitraubend ist das und schön, jemandem zuzuhören, der einfach nicht lassen kann von all den Erklärungen, die den Fortgang einer Erzählung begleiten. Obwohl dieses Nebengleis eher deprimierend ist.“ (S. 130) Durch diese Nebengleise muss sich Elisa durchwühlen, denn sie hat nicht nur keinen Kontakt zur Großmutter. Die Gemeinschaft zur Tochter Juli hat sie selbst aufgegeben. Und weiß so auch nicht, dass mit Enkeltochter Svenja eine neue, fünfte Generation in diese blutsverwandte, aber sehr lose Frauenrunde eingetreten ist. Der Kontakt zwischen allen fünf Frauen gestaltet sich zeitraubend und – vielleicht dann irgendwann doch noch – schön. (Pit)