12.11.2010

Gruppen kompetent leiten. Training für Referent/innen und Teambegleiter/innen

Ziel dieser Fortbildung ist die Entwicklung und Festigung eines ebenso persönlichen wie authentischen Stils für Referententätigkeiten und Teambegleitung. Neben der Schulung des persönlichen Auftretens werden Kenntnisse im Bereich von Gruppendynamik und Gruppenprozessen sowie Methodeneinsatz und Didaktik vermittelt. [mehr]

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Glaube – Macht – Geschichte

Themenschwerpunkt Mauerfall

Erfahrungen auf dem Weg zur friedlichen Revolution von 1989

Ein Beitrag von Thomas Brose


„Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Kerzen und Gebete.“ – so hieß es nach der Leipziger Montagsdemonstranten am 9. Oktober 1989. Ich bin überzeugt: Die friedliche Revolution mit ihrem Ruf „Keine Gewalt!“ hätte sich ohne die Tatkraft religiös inspirierter Menschen niemals Bahn brechen können. Es ist kein Zufallsprodukt, dass Christen und Kirchen im Osten Deutschlands gerade in den Wochen des Wandels eine zentrale Rolle gespielt haben. Die atheistischen Machthaber, die im Christentum nicht mehr als ein billiges Betäubungsmittel für die Massen sehen wollten und keinen Sensus für Glaubens-Mächte ausgeprägt hatten, sind nicht zuletzt an ihrem Unverständnis gescheitert, das weltverändernde Potential von Religion wahrzunehmen.

Gute Biografen haben es immer gewusst: Kindheitsmuster sind prägend. Wer eine Lebensgeschichte erzählt, ist darum gut beraten, erste Schritte ernst zu nehmen, um die großen Sprünge späterer Entwicklungsphasen besser zu begreifen. So beginne ich einfach damit, von meinem eigenen Leben zu berichten – in der Hoffnung, dass dabei etwas von jenem Weg sichtbar wird, der zur friedlichen Revolution von 1989 führte.

Heimatkunde

„Du sollst schnell mal hochkommen.“ Diese Aufforderung, wie beiläufig in der kleinen Pause von einer Mitschülerin in der vierten oder fünften Klasse zugerufen, versetzte mich nicht gerade in Begeisterung. Wer freut sich schon, wenn er vom Schulhof aus zum Direktor muss? Die Überbringerin der Botschaft beobachtete meine Reaktion denn auch ziemlich genau. Da ich bei einer hastigen Gewissenserforschung jedoch nichts Gravierendes entdecken konnte, trat ich den unvermeidlichen Gang zumindest äußerlich gelassen an.

Was dann folgte, war – auf den ersten Blick – überhaupt nicht schlimm. Ganz im Gegenteil. Es ging um eine Buchprämie für eine meiner Zeichnungen. Zuerst konnte ich mich kaum daran erinnern. Dass der für seine Strenge bekannte Direktor mein Bild Wir schützen unsere Heimat als „kleines Kunstwerk“ würdigte, war mir zunächst viel lieber als ein weiterer Hinweis auf Disziplinmängel. Aber, um es klar zu sagen: All das hätte ich heute längst vergessen. Trotz der Belobigung spürte ich nämlich in jenem Augenblick langsam ein Gefühl der Beklemmung in mir aufsteigen. Wie hatte ich als junger Christ, der sich für den großen Schalom Gottes begeisterte und im Kindergottesdienst durch lebhafte Mitarbeit auffiel, dieses kriegerische Motiv mit Panzern, Flugzeugen und schießenden Soldaten überhaupt zu Papier bringen können?

Was da ein Siebenjähriger als Ausdruck einer Militarisierungspolitik malte, hat später noch dem Siebzehnjährigen zwiespältige Gefühle bereitet und mich zu Anfang der achtziger Jahre bewogen, mir den Aufnäher „Schwerter zu Pflugscharen“ zu besorgen. Das Tragen des für die Friedensdekade 1981 angefertigten Textildrucks wurde jedoch schon ein Jahr später unbarmherzig von der Staatsmacht verfolgt. Die Mächtigen fühlten sich im Mark bedroht. Denn mit der biblischen Mahnung, die Schwerter in Pflugscharen umzuschmieden, wurde ihr Freund-Feind-Weltbild plötzlich massiv in Frage gestellt. Mir, dem geschickten Soldaten-Zeichner, ist schließlich aufgegangen, dass ich das unter anderen Bedingungen, ohne katholische Gemeinde als Kontrastgesellschaft und ohne bergende Familie wohl auch hätte werden können: einer, der für solche Feindbilder anfällig ist.

Mehr Wahrhaftigkeit wagen: „Die wunderbaren Jahre“

In den drei Klassen meines Jahrgangs mit etwa 75 Schülerinnen und Schülern gab es bloß eine Hand voll Christen. Mit deutscher Gründlichkeit hatte es die Staatsmacht seit Gründung der DDR im Jahr 1949 nämlich verstanden, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit christlichem Hintergrund auszugrenzen, zu benachteiligen und systematisch von höherer Bildung fernzuhalten. Wie ich von meinen älteren Geschwistern erfahren hatte, waren auf diesem Weg schon viele junge Christen dazu gebracht worden, ihrer Kirche den Rücken zu kehren. Mit Drohungen, Karriere-Verlockungen oder eben aus einem diffusen Minderwertigkeitsgefühl heraus ließen sich viele zur sogenannten wissenschaftlichen Weltanschauung und damit zum Atheismus bekehren.

Andererseits habe ich bei Mitschülern nicht selten Interesse gespürt, mit mir, dem katholischen Exoten, ins Gespräch zu kommen. Und zugleich hat sich dabei ein intensives ökumenisches Miteinander entwickelt. Gerade dieses Zusammengehen evangelischer und katholischer Christen betrachteten die Machthaber mit besonderem Argwohn – und nicht zu Unrecht, wie die friedliche Revolution von 1989 später unter Beweis stellen sollte.

„Vergangene Woche haben sie einen von der Penne geschmissen – wegen Kunzes Buch“, flüsterte mir eine evangelische Mitschülerin im Chemieunterricht ins Ohr. Ihr älterer Bruder, der in der Kreisstadt die Erweiterte Oberschule besuchte, hatte davon erzählt. Nachrichten wie diese versetzten uns Vierzehnjährige damals – im Herbst 1976 – in große Aufregung. Auch in der Jungen Gemeinde, erfuhr ich weiter, kursierte der eingeschleuste Band bereits. Mit einem Mal war zu spüren, dass die bleierne Zeit in Bewegung geraten war. Ängste und Hoffnungen jener Tage sind seitdem für mich untrennbar mit dem sprechenden Buchtitel von Reiner Kunze: Die wunderbaren Jahre.

Es waren katholische und evangelische Kirchengemeinden, die über private Freundeskreise hinaus Freiraum boten, Bücher wie die des scharf zensierten Schriftstellers gemeinsam zu lesen und zu diskutieren. Dort galten Kunzes Gedichte und Gedanken schon bald als eine Art Lebensmittel und geistiger Proviant. Man lernte sie auswendig, schrieb sie ab oder vervielfältigte sie, um die Realität des DDR-Alltags besser bestehen zu können. Ich selbst hatte später im St. Otto-Heim in Zinnowitz an der Ostsee, dem großen katholischen Ferienheim, Gelegenheit, mich im vom Berliner Kardinal Alfred Bengsch eingerichteten SOKU, einem Sonderkurs für engagierte junge Christen, mit Texten des Autors und Wahrheitssuchers auseinanderzusetzen. Vor allem ist mir in Erinnerung geblieben, dass Reiner Kunze Tabus wie den Prager Frühling oder die Erziehung zum Hass zum Thema machte und so zu einer regelrechten Sprachbefreiung beitrug – ein Phänomen, das in dieser Intensität erst wieder im Herbst 1989 zu beobachten war.

Seit damals unvergessen blieb für mich ein kurzes Stück aus den „wunderbaren Jahren“, in dem der Schriftsteller von einem sechsjährigen Kind berichtet. Es durchbohrt Spielzeugsoldaten mit Stecknadeln und erklärt dabei: „Das sind doch die andern.“ Die Realität von Feindbildern, wie sie von Kunze geschildert wurde, ging mir dauerhaft unter die Haut – und nicht mehr aus dem Kopf.

Christen als weltverändernde Kraft

Wo ist ein Volk, das dies schadlos an seiner Seele ertrüge / Jahre hindurch war unsere tägliche Nahrung die Lüge.“ Irgendwann im November 1988 kam mir dieser Vers von Werner Bergengruen in den Sinn, als ich einen langen Blick auf meinen tristen Hinterhof in Berlin-Friedrichshain riskierte. Wäre ich damals nach meiner Prognose für die Zukunft gefragt worden, hätte ich sicher geantwortet: Wir bewohnen Landschaften der Lüge. Das Land steht auf der Kippe. Alles müsste sich ändern – aber wie und zu welchem Preis? Wie eine alte Narbe, die bei Wetterwechsel zu brennen beginnt, empfand ich in diesen Tagen die Zerrissenheit meiner Stadt. Allein um das zu ändern, hätte es eines nicht zu erwartenden Wunders bedürft. Dass die Welt jedoch längst dabei war, sich zu drehen, zu wenden und zu revolutionieren, beschäftigte mich in Nachtgedanken und Tagträumen.

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall habe ich Zeitzeugen, die ich seit damals gut kenne, gebeten, ihre Erlebnisse und Erfahrungen für interessiert Leser aufzuschreiben. Daraus ist der Band Glaube, Macht und Mauerfälle entstanden. Darin berichtet z.B. Hans Simon, langjähriger Pfarrer der evangelischen Zionskirche im Prenzlauer Berg, von den Auseinandersetzungen rund um die Umweltbibliothek:

„Im Frühjahr 1986“, so Pfarrer Simon, „erschien eine kleine Gruppe von ‚Ökofreaks’ im Pfarramt der Berliner Zionsgemeinde. Sie fragte mich als geschäftsführenden Pfarrer, ob sie in der Kirchengemeinde mitarbeiten und dazu Räume erhalten könnten. [...] Das Ansinnen der jungen Leute kam meinen Vorstellungen von Gemeindearbeit als eine an der gesellschaftlichen Wirklichkeit orientierten Arbeit entgegen. [...] Die Erfahrungen in den Friedensdekaden hatten allerdings gezeigt, dass dieses Engagement der Kirchen – vornehmlich durch viele junge Leute getragen – von den staatlichen Institutionen beargwöhnt wurde. Natürlich ‚mit Recht’ beargwöhnt, denn die Mitglieder der ‚Umweltbibliothek’ hatten den Ökologiebegriff für sich längst erweitert bzw. weiter gefasst: Zur ‚Umwelt’ gehörte für sie eben auch die soziale und politische Struktur der Gesellschaft. Die Staatsfunktionäre witterten hier die Opposition. Umweltfragen im herkömmlichen Sinne waren ohnehin nach dem Selbstverständnis des DDR-Staates ureigenste Sache der Politik. Kirchen hatten sich da ‚rauszuhalten’. Hier signalisierte die Staatsmacht sehr deutlich ihr Verständnis von Kirche. Sie war nach Auffassung der SED-Ideologen eine religiöse Kultgemeinschaft, deren Leben sich hinter den Kirchenmauern abzuspielen hatte (Glaube, Macht und Mauerfälle, S. 25f.).“

In Dresden war es der katholische Theologe Frank Richter, dem es am 8. Oktober 1989 glückte, einen welthistorischen Moment zu moderieren. Dabei gelang es ihm im Zusammenspiel mit anderen Oppositionellen, den drohenden Straßenkampf zwischen Demonstranten und Polizei abzuwenden und – erstmals überhaupt – offizielle Gespräche zwischen Staatsmacht und Oppositionellen in Gang zu bringen: „Nach mehreren Versuchen bat uns ein höherer Polizeibeamter durch die Postenkette hindurch und verwies uns an einen verantwortlichen Beamten in Zivil. Diesem, einem relativ jungen Mann, trugen wir das Anliegen vor, die Polizei möge von Gewaltanwendung absehen, da auch von Seiten der Demonstranten keine Gewalt ausginge. Wir forderten ihn auf, sich um einen kompetenten Gesprächspartner von staatlicher Seite zu bemühen; wir würden unterdessen mit den Demonstranten sprechen und sie nach ihrer Gesprächsbereitschaft befragen. Auf diesen Vorschlag ließ sich der Beamte nach anfänglichem Zögern ein. Wir gingen zurück zu den Demonstranten, die bis dahin in Stille abgewartet hatten. Ich wollte versuchen, die Menschen über das erste Gespräch zu unterrichten, musste dazu aber unmittelbar vom großen Springbrunnen aus sprechen, der durch seine Überlaufbecken stark rauschte. Mit großer Freude wurde aufgenommen, dass sich der Springbrunnen genau in dem Moment ausschaltete, als ich zu sprechen begann“ – seine Rede führte schließlich zur Gründung der „Gruppe der Zwanzig“. (Glaube, Macht und Mauerfälle, S. 93).“

Tatsächlich waren zum 40. Jahrestag der DDR im Oktober jenes weltverändernden Jahres nur wenige in Feierlaune. Ganz im Gegenteil: Als Ungarn die Grenze nach Österreich öffnete, flohen in kürzester Zeit etwa 100 000 Ostdeutsche in den Westen. Wie sollte es weitergehen? Die Situation drohte zu eskalieren. In dieser Zeit wurde Angela Kunze, die in der Gethsemanekirche in Berlin betete und fastete, zu einem ruhenden Pol für den gewaltlosen Widerstand. In ihrem Tagebuch notierte sie am 10. Oktober: „Nach der Andacht gingen einige Leute, andere kamen dafür herein, die Kirche blieb total voll, draußen standen Massen, Kerzen schwenkend und friedlich und: keine Polizei! Aus Leipzig kam die Nachricht: 70.000 Menschen im Stadtzentrum, und die Polizei greift nicht ein. [...] In den Fenstern der umliegenden Häuser stehen überall Kerzen. In Leipzig ist durch eine Abmachung mit Kurt Masur offiziell der Dialog angeboten worden! Gestern war zeitweise eine fast euphorische Stimmung, als diese Meldung durchgegeben wurde. Dazu besteht kein Grund. Aber es ist der erste Schritt in die andere Richtung! Auf einmal tauschen hier Leute nicht mehr lauter unglaubliche Schreckensnachrichten aus, sondern lauter wunderbare Hoffnungszeichen. Doch wir müssen uns ständig Beides vergegenwärtigen, um auf dem richtigen Weg zu bleiben. Nüchternheit und entschlossenes, geduldiges Handeln ist jetzt auf lange Zeit hin nötig (Glaube, Macht und Mauerfälle, S. 47).“

Ich selbst hatte im Spätsommer 1989 bereits weite Wege zurückgelegt. Zu dritt waren wir durch Rumänien und Ungarn gereist und gewandert. Das korrupte Ceausescu-Regime im Rücken und die triste DDR vor uns, wuchs meine Angst, je näher das Ende unserer Reise rückte. Was würde mich zu Hause erwarten? Wie viele Freunde hatten das Land mittlerweile verlassen? Würde mich mein oppositionelles Verhalten nicht immer stärker in Konflikt mit der Staatsmacht bringen? Mitten in diesen trüben Gedanken versetzte uns plötzlich das ungarische Umfeld in Erregung. Ein Pfarrer, der uns dreien Unterkunft gewährte, erzählte verblüffende Aufbruchsgeschichten. Die bleierne Zeit schien hier tatsächlich in Bewegung geraten. Dann ereignete sich am 19. August 1989 das unglaubliche „Paneuropa Picknick“. Hunderte DDR-Bürger spazierten dabei einfach an den ungarischen Sperren vorbei nach Österreich. Die Nähe zur Grenze wurde für mich selbst zu einer fast körperlich spürbaren Realität. Bei einer Fahrt auf der Donau begann ein innerer Kampf. Nachdem ich Fluchtrouten rund um Sopron studiert hatte, wurde ich immer stiller. Meine Begleiter registrierten die ungewohnte Einsilbigkeit mit Unbehagen; aber ich konnte nicht reden. Plötzlich hatte sich vor mir eine Tür geöffnet. Ich stand vor der einmaligen Gelegenheit, mein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Ich kann nicht mehr sagen, was mir damals durch den Kopf ging. Aber am Ende des inneren Ringens geschah etwas: In mir selbst fiel eine Grenze. Und ein Hoffnungsraum, der bisher unzugänglich gewesen war, öffnete sich – die Angst wurde plötzlich kleiner.

Es kann sich etwas ändern! Ohne meine neue Aufgabe in der Berliner Studentengemeinde hätte ich viel schwerer einen Ansatzpunkt gefunden, um für diese Hoffnung einzustehen. „In seiner Funktion als inoffizieller bzw. ab September 1989 hauptamtlich eingesetzter Gemeindeassistent der katholischen Studentengemeinde“, so hat die Stasi in jenen Tagen protokolliert, habe B. „die Möglichkeit, entscheidend Einfluß auf die politische Grundhaltung und auf die Aktivitäten katholischer Studenten zu nehmen.“ Die Mächtigen fürchteten das Unruhepotential christlicher Gruppen. Aber sie begriffen nicht, dass jungen Leuten z.B. in der Katholischen Studentengemeinde (KSG) ein Grundvertrauen entgegengebracht wurde, das sie befähigte, Freiheit zu wagen. Bis heute begegne ich Freunden und Bekannten von damals, die mir versichern: „Ohne diese prägende Erfahrung hätte ich mir das nie zugetraut“. Gerade in den Monaten der friedlichen Revolution ist die Berliner KSG mit ihren Arbeitskreisen und Aktionsgruppen zu einem Ort des politischen und religiösen Aufbruchs geworden – und ich bin dankbar, dass ich diese wunderbare Zeit mitgestalten konnte.

Thomas Brose

 

Bild: KNA-Bild

 

 

 

 

Blicke zurück

Im ersten Beitrag zeigt DW-TV ungefiltert und unkommentiert den Fackelzug zum 40. Jahrestag der DDR vom 7. Oktober 1989 in Ostberlin. Die Polizei geht massiv gegen Demonstranten vor. Rund zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall wissen ostdeutsche Schüler nur noch wenig über die DDR-Diktatur. Auch viele Erwachsene verklären die Zeiten der Unfreiheit, Schnüffelei und der Todesschüsse an der Mauer.

Momentaufnahme - Letzte Feier

(c) youtube.com / Deutsche Welle

Warum viele Deutsche die DDR-Vergangenheit verklären

(c) youtube.com / Deutsche Welle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Person

Der Theologe und Religionsphilosoph Thomas Brose (geb. 1962) war in den achtziger Jahren Mitglied eines oppositionellen Gesprächs-kreises von Theologiestudenten, im Wendejahr 1989 Bildungs-referent der Berliner Studenten-gemeinde und im Herbst 1989 Vertreter der Studenten-gemeinde am Zentralen Runden Tisch der Jugend. Nach der Wende engagierte er sich für die Wiederbelebung des Guardini-Lehrstuhls an der Humboldt-Universität in Berlin und ist Lehrbeauftragter für Religionsphilosophie.

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Glaube, Macht und Mauerfälle

von Thomas Brose
ECHTER(2009)
Hardcover
Von der friedlichen Revolution ins Neuland ISBN-10: 3429031540 ISBN-13: 9783429031541 MedienNr.: 563323 10.00 €
Borro-Rezension

Erinnerung an die unterschiedlichen Facetten christlichen Engagements während der friedlichen Revolution in der DDR 1989.

An der friedlichen Revolution in der DDR waren Christen an entscheidenden Stellen beteiligt. Die vom Berliner Religionsphilosophen Thomas Brose zusammengestellten Beiträge führen die unterschiedlichen Facetten christlichen Engagements in diesen Tagen [mehr]

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