John Updike kam am 18. März 1932 in Pennsylvania, USA, inmitten der Wirtschaftskrise zur Welt. Mit einem Stipendium konnte er in Harvard studieren und arbeitet ab 1955 zwei Jahre lang als Journalist für den "New Yorker". Danach verließ er die Großstadt und zog mit seiner ersten Frau aufs Land. Updike schrieb Gedichte, Kurzgeschichten und bald schon seinen ersten Roman. Das Kleinstadtleben, die Mittelklasse mit ihren Lebenskrisen und außerehelichen Versuchungen waren nicht nur in seinen "Rabbit"-Romanen wiederkehrende Themen. Der bekennende Christ feierte in seinen Werken ironisch das reale Leben. Seine Romane zeichnen damit ein Bild der USA in der Nachkriegszeit.
Der Bestsellerautor erhielt viele Auszeichnungen, darunter auch zweimal den Pulitzer-Preis. Der Literaturnobelpreis hingegen war ihm nicht vergönnt. Der Rezensent unserer Besprechungszeitschrift "Buchprofile", Dietmar Adam, bescheinigt dem Autor Abgeklärtheit und große Menschenkenntnis. Am 27. Januar 2009 starb John Updike im Alter von 76 Jahren an Lungenkrebs.
Updikes letzter Roman "Die Witwen von Eastwick", eine Fortsetzung der 1984 geschriebenen und später verfilmten "Hexen von Eastwick", erschien letzten Herbst. Noch liegt die deutsche Ausgabe nicht vor. Wir zeigen Ihnen hier lieferbare Titel mit Borromäus-Rezensionen.