Eugen Ruge erhält für seinen Familienroman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ den Deutschen Buchpreis 2011. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der „dramaturgisch raffinierten Komposition“ der Erfahrungen von vier Generationen über fünfzig Jahre hinweg. „Sein Buch erzählt von der Utopie des Sozialismus, dem Preis, den sie dem Einzelnen abverlangt, und ihrem allmählichen Verlöschen. Zugleich zeichnet sich sein Roman durch große Unterhaltsamkeit und einen starken Sinn für Komik aus“, so die Jury weiter.
Die Jury hat aus insgesamt 198 Titeln zunächst die 20 Titel umfassende Longlist zusammengestellt und daraus sechs Titel für die Shortlist ausgewählt. Wir stellen Ihnen alle Titel mit Borro-Rezension vor.