Die Evolutionstheorie birgt auch 150 Jahre nach ihrer Veröffentlichung Diskussionsstoff. Charles Darwin, der sie in seinem Buch "Vom Ursprung der Arten" erstmals formulierte, wurde am 12. Februar vor 200 Jahren geboren. Von christlicher Seite wurde die Evolutionslehre zunächst scharf angegriffen, weil sie nicht mit den biblischen Schöpfungsberichten vereinbar schien. Und obwohl das kirchliche Lehramt und die wissenschaftliche Theologie schon lange keinen Gegensatz mehr sehen zwischen der Evolutionslehre und dem Glauben an Gott als "Schöpfer des Himmels und der Erde", ist ein Unbehagen dieser Theorie gegenüber bis heute nicht nur unter Christen verbreitet.
Das Lektorat hat aus Anlass dieses Doppeljubiläums Titel zu einer Medienliste zusammengestellt, die über den Menschen und Forscher Charles Darwin informieren, seine Theorie erklären und deren weitere Entwicklung beschreiben.
Die Medienliste umfasst Titel für Kinder und Erwachsene, die sich mit dem Leben von Charles Darwin und der Evolutionslehre beschäftigen. Außerdem haben wir einige Titel ausgewählt, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sich die Evolutionslehre mit der christlichen Vorstellung von einem Schöpfergott vereinbaren lässt. Dazu machen sich erfreulicherweise auch einige Naturwissenschaftler Gedanken, wie Joachim Bauer in "Das kooperative Gen" oder Sean B. Carroll in "Die Darwin DNA".